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Apfel

Birnförmiger Apfel

Pomologie-Eintrag aus dem Birnenbuch der Mostbarone — auch bekannt als Apfelbirn.

Zuweisung
Fruchtsorte
Haltbarkeit
lang
Ertrag
mittel
Fruchtgröße
klein
Kapitel 01

Übersicht

Synonyme
Apfelbirn, Wahrer Birnförmiger Apfel
Verbreitung
Österreich, Deutschland, Schweiz, um 1900 dürfte er im Steinfeld stärker verbreitet gewesen sein, wurde vom Ökokreis Zwettl in letzer Zeit verbreitet, im Mostviertel und südlichen Waldviertel vereinzelt zu finden
Erkennungsmerkmale
besondere Birnenform, Schalenpunkte noppig erhaben, hartes Fruchtfleisch
Zuweisung
Fruchtsorte
Zuteilung
Tafelapfel, Wirtschaftsapfel
Äußere Besonderheiten
Birnenform, knopfiges Stielende
Kapitel 02

Form & Größe

Fruchtgröße
klein
Lage größter Durchmesser
mittelbauchig
Querschnitt
unregelmäßig rund
Gleichhälftigkeit
ungleichhälftig
Kapitel 03

Schale

Schalenoberfläche
glatt
Grundfarbe
gelb
Form der Deckfarbe
gestreift, adrig, marmoriert
Schalenpunkte vorhanden
ja
Größe Schalenpunkte
groß
Anzahl Schalenpunkte
wenig
Form Schalenpunkte
sternförmig
Bereifung
bläulich
Umhofung
nur in der Deckfarbe als graubraune, erhabene Punkte erkennbar
Berostung
teilweise berostet
Ausdehnung Berostung
wenig ausgedehnt
Form Berostung
strahlenförmig um den Stiel
Kapitel 04

Stiel

Stieldicke
dünn
Stielsitz
durch Fleischwulst seitwärts gedrückt
Stielbeschaffenheit
holzig
Stielgrube Tiefe
flach
Stielgrube Weite
eng
Kapitel 05

Kelch

Kelchgrube Tiefe
mitteltief
Kelchgrube Weite
mittelweit
Kelchgrube Relief
faltig
Kelchgrube Rand
kantig
Kelchblätter Länge
mittellang
Kelchblätter Behaarung
wollig behaart
Kelchblätter Verwachsungsgrad
getrennt
Öffnungsgrad Kelch
halb offen
Kelchröhre vorhanden
ja
Sitz Staubfäden
oberhalb der Mitte
Kapitel 06

Fruchtfleisch & Geschmack

Farbe Fruchtfleisch
gelblichweiß
Textur Fruchtfleisch
grobzellig
Geschmacksintensität
gering gewürzt
Saftgehalt
trocken
Kapitel 07

Kerngehäuse

Sitz Kerngehäuse
kelchständig
Ausblühungen Kernfächer
schwach
Öffnungsgrad Fruchtachse
hohl, zu den Fächern geschlossen
Form Gefäßbündellinie
spindelförmig
Lage Gefäßbündellinie
kernhausnah
Kapitel 08

Baum & Anbau

Ertrag
mittel
Alternanz
regelmäßig tragend
Haltbarkeit
lang
Sortenalter (Jahr)
1801
Kapitel 09

Reife & Verwendung

Erntereife
Oktober
Kapitel 10

Quellen

  1. [1] Bartha-Pichler, Brigitte; Brunner, Frits; Gersbach, Klaus; Zuber, Markus (2005): Rosenapfel und Goldparmäne. 365 Apfelsorten – Botanik, Geschichte und Verwendung. AT Verlag. München
  2. [2] Arche Noah, AutorInnenkollektiv (1996): Verfügbare Obstsorten aus Niederösterreich: Sortenmappe. In Zusammenarbeit mit dem Amt der NÖ Landesregierung. St. Pölten
  3. [3] Rolff, Johann-Heinrich (2001): Der Apfel. Sortennamen und Synonyme. Selbstverlag Johann-Heinrich Rolff. Kiefersfelden
  4. [4] Stoll, Rudolf (1883/1884): Österreichisch-ungarische Pomologie. Klosterneuburg
  5. [5] Lucas, Eduard (1867): Pomologische Tafeln zum Bestimmen der Ostsorten. Ravensburg
  6. [6] Votteler, Willi (1993): Verzeichnis der Apfel- und Birnensorten. Obst- und Gartenbauverlag. München
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