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Birne

Alexander Lucas

Pomologie-Eintrag aus dem Birnenbuch der Mostbarone — auch bekannt als Alexander Lukas Butterbirne.

Zuweisung
Tafelbirne
Reifezeit
September, Oktober, November
Haltbarkeit
mittel
Ertrag
viel
Fruchtgröße
groß, sehr groß
Kapitel 01

Übersicht

Synonyme
Alexander Lukas Butterbirne, Lucas
Verbreitung
Europa, im Mostviertel sehr häufig in Hausgärten zu finden, häufige Plantagensorte
Erkennungsmerkmale
große, kegelförmige Frucht, saftiges, wenig gewürztes, süßes, weiches Fruchtfleisch, sehr kleines Kerngehäuse, in Stielgrube eingesteckter Stiel
Zuweisung
Tafelbirne
Zuteilung
Tafelbirne
Kapitel 02

Form & Größe

Fruchtgröße
groß, sehr groß
Lage größter Durchmesser
kelchbauchig
Querschnitt
rund unregelmäßig
Gleichhälftigkeit
ungleichhälftig
Seitenform
gerade
Verhältnis Länge zu Durchmesser
lang
Kapitel 03

Schale

Schalenoberfläche
glatt
Grundfarbe
grüngelb, gelb, zitronengelb
Schalenpunkte vorhanden
ja
Ausprägung Schalenpunkte
zahlreich, groß
Ausdehnung Berostung
Rostflecken, Rostfiguren
Ausdehnung
gestreift
Farbe Berostung
zimtbraun
Kapitel 04

Stiel

Stieldicke
dick
Stielsitz
in Stielgrube eingesteckt
Stielform
gerade
Stielfarbe
braun
Kapitel 05

Kelch

Kelchgrube Tiefe
tief
Kelchgrube Weite
weit
Kelchgröße
klein
Kelchblätter
aufgerichtet und nach außen geklappt
Kelchrelief
faltig
Kapitel 06

Fruchtfleisch & Geschmack

Farbe Fruchtfleisch
weiß
Festigkeit Fruchtfleisch
weich
Konsistenz Fruchtfleisch
feinzellig schmelzend
Saftigkeit Fruchtfleisch
saftig
Würze
wenig gewürzt
Kapitel 07

Kerngehäuse

Lage Kerngehäuse
kelchständig
Kammern
klein
Samen
wenige, oft taub
Achse
geschlossen
Kapitel 08

Baum & Anbau

Blühbeginn (10 %)
früh
Ertrag
viel
Alternanz
ja
Haltbarkeit
mittel
Kapitel 09

Reife & Verwendung

Reifezeit
September, Oktober, November
Pflückreife
September
Kapitel 10

Quellen

  1. [1] Bundessortenamt (2003): Beschreibende Sortenliste Kernobst. Apfel, Birne. 2. überarbeitete Auflage. Hannover
  2. [2] Cordes, John-Hermann; Sommer, Niels (2006): Obstgehölze. BdB-Handbuch VI. Grün ist Leben. Österreichischer Agrarverlag. Wien
  3. [3] Hartmann, Walter (2003): Farbatlas Alte Obstsorten. 2. Auflage. Verlag Eugen Ulmer. Stuttgart
  4. [4] Arche Noah, AutorInnenkollektiv (1996): Verfügbare Obstsorten aus Niederösterreich: Sortenmappe. In Zusammenarbeit mit dem Amt der NÖ Landesregierung. St. Pölten
  5. [5] Kessler, H. (1948): Birnensorten der Schweiz. Verbandsdruckerei AG Bern. Bern
  6. [6] Lucas, Eduard; Oberdieck, Johann Conrad (1875): Illustriertes Handbuch der Obstkunde. Zweiter Band: Birnen. Stuttgart
  7. [7] Rolff, Johann-Heinrich (2001): Die Birne. Sortennamen und Synonyme. Selbstverlag Johann-Heinrich Rolff. Kiefersfelden
  8. [8] Rühmer Thomas et al. (2006): Obstsorten. Praktische Portraits marktrelevanter Sorten. Österreichischer Agrarverlag. Wien
  9. [9] Votteler, Willi (1999): Altbewährte Apfel- und Birnensorten. 7. Auflage. Hrsg.: Bayrischer Landesverband für Gartenbau und Landespflege. München
  10. [10] Bernkopf, Siegfried, (2011): Von Rosenäfpeln und Landlbirnen. Hrsg.: Amt der OÖ Landesregierung. Verlag Trauner. Linz
  11. [11] n.n. (1935-1967): Nach der Arbeit. Illustrierte Wochenzeitung für Garten, Siedlung und Kleintierhaltung. Verlag Molden. Wien
  12. [12] Petzold, Herbert ( 1989): Birnensorten. Neumann-Neudamm. Leipzig
  13. [13] Votteler, Willi (1993): Verzeichnis der Apfel- und Birnensorten. Obst- und Gartenbauverlag. München
  14. [14] Müller, Ariane (1996): Alte Obstsorten. Franckh-Kosmos. Stuttgart
  15. [15] Szalatnay, David et al. (2011): Früchte, Beeren, Nüsse. Die Vielfalt der Sorten - 800 Sortenportraits. Haupt Verlag. Bern, Stuttgart, Wien
  16. [16] Mühl, Franz (2014): Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi, 4. Auflage. Hrsg.: Bayrischer Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V.Obst- und Gartenbauerlag München
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